Armin Stawitzki

Armin Stawitzki wurde am 20.08.1965 in Stadtsteinach, Kreis Kulmbach (Ofr.) geboren.

Er lernte mit acht Jahren in seinem Heimatort Wartenfels Trompete und besuchte im Alter von 10 Jahren das Musikgymnasium der "Regensburger Domspatzen".

Hier legte er seinen musikalischen Grundstock. Klavierspielen wurde zum Pflichtfach, die Trompete wechselte zur Posaune. Schuljahre mit zahlreichen Musikstunden bestimmten den Lebensrhythmus des Schülers. Nach dem Abitur trat er seinen Wehrdienst als Posaunist beim Heeresmusikkorps 5 in Gießen an.

Währenddessen verpflichtete er sich auf vier Jahre, absolvierte beim Ausbildungsmusikkorps Hilden sein Grundstudium und wechselte dann zum Heeresmusikkorps 12 nach Veitshöchheim.

Dadurch hatte er die Möglichkeit, am Würzburger Konservatorium zu studieren. Dort begann er mit den Studiengängen "Diplom-Musiklehrer" und "Orchestermusiker".

Wie es der Zufall wollte, suchte das Jugendblasorchester Volkach zu der Zeit einen neuen Leiter und der junge Stawitzki übernahm 1989 dessen musikalische Leitung.

Anfang der 90er Jahre bestand er das Probespiel für ein Orchesterpraktikum, welches er bei den "Hofer Symphonikern" und beim "Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall" absolvierte. Des Weiteren erlangte Armin Stawitzki mit dem Posaunenquartett "Bonopoly" einen Förderpreis, welcher mit Fachlehrgängen bei Branimir Slokar, einem weltbekannten Posaunisten, und Aufnahmen beim Hessischen Rundfunk belohnt wurde. 

Ausgestattet mit all diesen Erfahrungen, seinem musikalischen Können und gutem Einfühlungsvermögen schaffte er 1993 einen sehr guten Abschluß als Diplom-Musiklehrer und Orchestermusiker. Es folgte die Anstellung an der Musikschule Volkach. Regelmäßig ist er bei den Kursen des NBMB als Dozent tätig.

Im Oktober 2004 absolvierte er das "B-Diplom" als "Leiter von Blasorchestern" an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen.

Seit der Gründung des "Blue Moon Orchestra" ist er in dieser aufstrebenden Big Band Bass-Posaunist und auf Konzerten in ganz Deutschland zu hören. Die Swinglegende Hugo Strasser war regelmäßig mit dieser Band unterwegs.

Heute kann der "Wahlunterfranke" bereits auf etliche Jahre erfolgreiches Wirken in der Weinstadt Volkach zurückblicken.

Mit den Orchestern erreichte er viele Auszeichnungen bei Wertungsspielen in der Oberstufe. Das beste Ergebnis war im Jahr 2000 mit dem Symphonischen Blasorchester die Auszeichnung in der Höchststufe beim Deutschen Musikfest in Nürnberg.

Seit Januar 2005 kümmert sich der mehrfache Familienvater um die Ausbildung des Nachwuchs- und Jugendblasorchesters.

 

2013 bekam er mit dem Jugendblasorchester in der Mittelstufe die Ehrenurkunde des Bayerischen Blasmusikverbandes, die für fünf Auszeichnungen in Folge bei Wertungsspielen verliehen wird. Auch mit dem Nachwuchsorchester mit seiner ständig wechselnden Besetzung erreichte er bei den Wertungsspielen viele Auszeichnungen in der Grund- und Unterstufe.